Rückblick auf ein positives Jahr


Überraschender Zugang eines neuen Fahrzeuges - nächstes Fahrzeug folgt in 2020 - Zahl der Mitglieder im Verein bleibt konstant

MGV 2020

Ortsbrandmeister und Vereinsvorsitzender Martin Niehoff zeigte sich zu Beginn der diesjährigen Versammlung erfreut darüber, dass der neue Kreisbrandmeister Marko de Klein die Mitgliederversammlung besucht hat. Darüber hinaus konnte er als weitere Gäste Ortsbürgermeisterin Ilse Schwarz, Bürgermeister Uwe Ahrens, den Stv. Abschnittsbrandmeister Dirk Spiller, Gemeindebrandmeister Sven Helmold und Ehrenortsbrandmeister Eckard Schlüter begrüßen.

In seinem Jahresbericht für die Freiwillige Feuerwehr Katlenburg erwähnte der Ortsbrandmeister, dass die Wehr zu insgesamt 32 Einsätzen alarmiert worden ist. Diese setzen sich aus 10 Brandeinsätzen, 21 Hilfeleistungen und 1 Fehlalarm zusammen.

Insbesondere fand der Großeinsatz beim Brand einer Tischlerei in Suterode im März des vergangenen Jahres Erwähnung. Gemeinsam mit weiteren Wehren aus dem Gemeindegebiet konnte der Brand schließlich gelöscht werden. Des Weiteren blickt er auf verschiedene Verkehrsunfälle, die im Bereich der technischen Hilfeleistung abgearbeitet worden, zurück.

Ortsbrandmeister Niehoff bescheinigte seiner Wehr einen hohen Ausbildungsstand, zu dem auch der Feuerwehrverein durch die Finanzierung zusätzlicher Seminare in erheblichen Maße beigetragen hat. Diese Seminare wurden neben den regelmäßigen Lehrgängen, die im Kreisschulungszentrum und an der niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle angeboten werden, von verschiedenen aktiven Mitgliedern besucht.

Im Rahmen von insgesamt drei Übungen wurde der Ernstfall unter Annahme verschiedener Einsatzlagen auf den Gebieten der technischen Hilfeleistung und der Brandbekämpfung geprobt.

Die Gemeindepokalwettbewerbe hat die Gruppe der Feuerwehr Katlenburg mit der Titelverteidigung erfolgreich absolviert.

Die Kinder- und die Jugendfeuerwehr haben an den jeweiligen Wettbewerben auf Kreisebene teilgenommen.

 Die Bereitschaftsgruppe hat an den Zug- und Bereitschaftsübungen der Kreisfeuerwehr-bereitschaft 2 teilgenommen.

Das Highlight im vergangenen Jahr 2019 war nach Aussage des Ortsbrandmeisters die überraschende Stationierung eines Katastrophenschutz-Fahrzeuges vom Typ LF-KatS im Standort Katlenburg, mit der zum Jahresbeginn nicht zu rechnen war. Der Stationierung vorausgegangen war ein vom Landkreis Northeim als Katastrophenschutzbehörde eingeleitetes Bewerbungsverfahren, in dem die Feuerwehr Katlenburg ihre Leistungsfähigkeit untermauern konnte. So trägt nun ein komplett aus Bundesmitteln finanziertes Fahrzeug zur Sicherstellung des überregionalen aber auch insbesondere des kommunalen Brandschutzes bei.

Einziger Wermutstropfen im Zusammenhang mit der Stationierung, war die damit verbundene Außerdienststellung des Vorgängerfahrzeuges vom Typ LF 16 TS. Dieses Fahrzeug hatte die Feuerwehr als Oldtimer liebgewonnen, es entsprach jedoch nicht mehr dem heutigen Stand der Technik.

Des Weiteren blickte der Ortsbrandmeister positiv voraus, in dem er die Auslieferung eines neuen Großfahrzeuges vom Typ Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (HLF 20) als Ersatz für das vorhandene Tanklöschfahrzeug 16/25, welche im Spätherbst des Jahres 2020 erfolgen soll, bekannt gab. Sein Dank galt hier der Arbeitsgruppe in der Feuerwehr, die sich in vielen Stunden mit der Konzeption des Fahrzeuges beschäftigt hat, sowie den Vertretern aus Rat und Verwaltung, die dieses für eine moderne technische Feuerwehrausstattung stehende und richtungsweisende Projekt unterstützt haben und die Ampeln aus finanzieller Sicht auf „grün“ gestellt haben.

Als Vorsitzender des Feuerwehrvereines Katlenburg blickt Vereinsvorsitzender Niehoff auf die zahlreichen Vereinsaktivitäten zurück. Veranstaltungen wie die Discoveranstaltung „Hüttenzauber“ in der Festhalle Berka, das Osterlagerfeuer sowie der traditionelle Knobelabend füllten das abgelaufene Jahr 2019 und verliefen allesamt sehr gut.

Mit 1.468 Euro ergab die alljährliche Haussammlung zugunsten des Blinden- und Sehbehindertenverbandes ein Ergebnis, das erneut im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnte.

Der Mitgliederstand ist mit 351 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Die Anzahl der Dienststunden für das Jahr 2019 beläuft sich auf 5.061. Diese wurden von den insgesamt 49 Mitgliedern der Einsatzabteilung absolviert.

Aus der Jugendfeuerwehr wurden Floriane Hustedt und Rafal Pruszkowski in die aktive Wehr übernommen.

Susanne Voß wurde aus dem Kommando verabschiedet. Sie hatte in den vergangenen Jahren das Amt der Kinderfeuerwehrwartin inne. Neue Kinderfeuerwehrwartin ist künftig Stefanie Merten.

Zu Feuerwehrfrauen wurden Annalena Niehoff, Lena Volkmann und Floriane Hustedt befördert. Friederike Rien trägt ab sofort den Dienstgrad Hauptfeuerwehrfrau.            

 

 

 


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